Freitag, 15. Juni 2012 um 19.30 Uhr
Varduhi Yeritsyan (Armenien)
Varduhi Yeritsyan zählt zu den großen Talenten einer neuen europäischen Pianistengeneration. 1981 in Armenien geboren, setzte sie im Alter von 20 Jahren ihre Ausbildung in Frankreich fort. Der Einfluss dieser zwei Kulturen prägt ihr Klavierspiel auf ganz besondere Weise und macht sie sowohl zur Spezialistin des russischen Repertoires als auch zu einer bedeutenden Interpretin der Musik von Debussy und Ravel.
Programm:
Sergei Prokofjew (1891 – 1953)
Sarcasmes op. 17
Visions Fugitives op. 22
Sonate Nr. 2 d-Moll op. 14
Allegro ma non troppo, Scherzo, Andante, Vivace
Pause
Alexander Skrjabin (1872 – 1915)
Sonate Nr. 4 Fis-Dur op. 30
Andante, Prestissimo volando
Sonate Nr. 9 op. 68 “Messe Noire”
Claude Debussy (1862 – 1918)
Préludes:
La fille aux cheveux de lin |
La Sérénade Interrompue | Minstrels
Clair de Lune
L’Isle Joyeuse
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Samstag, 12. Mai 2012 um 20 Uhr
Achim Jaroschek Trio
Achim Jaroschek – p
Stefan Neldner – fr-b
Christopher Hafer – dr
Sie gehörten zu den musikalischen Höhepunkten des letztjährigen Jazzfestivals in Dresden:
Der Oberhausener Pianist Achim Jaroschek und sein holländischer „Nachbar“ und Freund Jasper van’t Hof. Parallel zu dieser Zusammenarbeit hat Achim Jaroschek nun sein eigenes Trio zusammengestellt – mit dabei Stefan Neldner, der Bassist des aktuellen Jasper van’t Hof Quartetts, und Christopher Hafer am Schlagzeug. Charles Mingus sah im Klavier „ein Schlagzeug mit reichlich 80 Tasten“. Achim Jaroschek begann seinen musikalischen Weg als Schlagzeuger, und so nimmt es nicht Wunder, dass sein Spiel ausgeprägt rhythmisch akzentuiert ist, harmonisch-melodisch im Spannungsfeld zwischen Klassik, Rock und Jazz verankert. Da sind Mozart, Bach und Beethoven gleich neben Mingus, Tyner oder Kühn zu finden und fügen sich groovend zu etwas Neuem, ganz Eigenständigen.
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Freitag, 20. April 2012 um 19.30 Uhr
Tanya Gabrielian (USA)
Tanya Gabrielian, die von der Londoner Times als eine Pianistin „voll physischer und imaginativer Kraft“ bejubelt wurde, hat mit ersten Preisen beim internationalen Schottischen Klavierwettbewerb, beim internationalen Aram Chatschaturjan Klavierwettbewerb und beim Pro Musicis International Award internationale Erfolge zu verzeichnen. Sie hat in vielen Städten Nordamerikas und Europas, z.B. in der New Yorker Carnegie Hall und im Londoner Southbank Centre umjubelte Konzerte gegeben.
Tanya Gabrielian, 1983 in den USA geboren, hat an der Royal Academy of Music in London ihren Master abgelegt. Die Pianistin lebt seit 2009 in New York.
Programm
Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)
(Klavierfassung von Franz Liszt, komponiert von Bach für Orgel)
Präludium und Fuge in a-moll BWV 543
Joseph Haydn (1732 – 1809)
Sonate Nr. 59 in Es-Dur, Hob XVI/49
Franz Liszt (1811-1886)
Gounod: Walzer aus ‘Faust’
Pause
Alfred Schnittke (1934-1998)
Variationen über einen Akkord
Sergei Rachmaninov (1873 – 1943)
Etudes-Tableaux op. 33
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Im Herbst 2007 startete die Medienstiftung der Sparkasse Leipzig in ihrem damals neu errichteten Konferenz- und Seminarzentrum „Mediencampus“ die neue Konzertreihe „campus inter|national“. Seither finden im monatlichen Wechsel Klassik- und Jazzkonzerte statt, die sich wachsender Beliebtheit erfreuen.
Junge internationale Preisträger der Blüthner Klavierwettbewerbe in Schottland, Schweden und Frankreich gastieren u. a. mit Werken von Komponisten ihrer Heimat, die hierzulande kaum zu hören sind. So war in diesem Jahr der griechische Pianist Stéphanos Thomopoulous mit Klaviermusik von Iannis Xenakis zu erleben. Der schwedische Pianist Martin Sturfält hat mit seinem Konzert dem Publikum die Kompositionen von Wilhelm Stenhammar näher gebracht.
Deutsche sowie internationale Jazzgrößen treten bei den Jazzkonzerten im Mediencampus auf. Die Namen der Musiker lesen sich wie das „Who is Who“ der zeitgenössischen Jazzszene: Günter Baby Sommer, Uwe Kropinski, Jasper van’t Hof, Emil Viklický, Edouard Bineau, Daniel Erdmann, Gunter Hampel, Gianluigi Trovesi u. v. a.
Mit unserer Konzertreihe wollen wir den Blick auf das Außergewöhnliche richten, nicht um des Events willen, sondern allein wegen des musikalischen Potenzials. Dabei steht die akustische Musik im Mittelpunkt – möglichst mit vielen „blind dates on stage“, bei denen sich Musiker zum ersten Mal auf der Bühne treffen. Damit wird der Campus zum Spielort FÜR Musiker, an dem Dinge gehen, die andernorts nicht (mehr) möglich sind. Für Edouard Bineau (FR, p) und Daniel Erdmann (D, sax), die sich 2009 zum ersten Mal auf der Bühne im Mediencampus begegneten, gab das Konzert den Impuls zur Gründung eines Quartetts, mit dem die beiden ein Jahr später erneut auftraten.
Dank der hervorragenden Ausstattung des Mediencampus können alle Konzerte im eigenen Studio mitgeschnitten werden. Seit 2011 produziert und veröffentlicht die Stiftung die Konzertmitschnitte in loser Folge in ihrer Edition „campus inter|national:live“.
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Der von der Medienstiftung der Sparkasse Leipzig errichtete »Mediencampus« dient in erster Linie der Aus- und Weiterbildung im Medienbereich.
Der »Mediencampus« ist Sitz der Leipzig School of Media (LSoM), die High Potentials in den Bereichen Journalismus, Medien und Marketing ausbildet. Die Studierenden der LSM finden auf dem Campus erstklassige Lernbedingungen vor.
Darüber hinaus steht der »Mediencampus«, der im September 2006 eingeweiht wurde, als moderner und exklusiver Veranstaltungsort für Workshops, Seminare, Tagungen und Konzerte für bis zu 240 Personen zur Verfügung.
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Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Den Mediencampus (Poetenweg 28) erreichen Sie mit der Straßenbahn 4, wenn Sie vom “Hauptbahnhof” bis zur Haltestelle “Stallbaumstraße” fahren. Von der Haltestelle sind es ca. 3 Gehminuten (300 m) bis zum Poetenweg 28. Oder Sie fahren mit der Straßenbahn 12 bis zur Haltestelle “Fritz-Seger-Strasse”. Von dort sind es ca. 5 Minuten über die Menckestrasse und den Schlößchenweg bis zum Poetenweg 28. Sie erkennen den Mediencampus Villa Ida an der markanten Glas-Beton-Stahl-Fassade.
Den offiziellen Routenplaner der Leipziger Verkehrsbetriebe finden Sie hier.
Anfahrt mit dem PKW
Mit dem PKW verlassen Sie die Autobahn A14 an der Anschlussstelle “Leipzig Mitte” in Richtung Leipzig/Zentrum, fahren von der B2 an der Ausfahrt “Essener Straße” nach rechts, an der zweiten Ampel nach links. Sie befinden sich auf der Virchow-Straße stadteinwärts. Folgen Sie dieser immer geradeaus bis in die Lützowstraße. Nach dem Passieren der Georg-Schumann-Straße folgt hinter einem scharfen Linksknick gleich rechts die Einfahrt in die Menckestraße. Nach 300 m biegen Sie links in den Schlößchenweg ab. Sie sehen auf der rechten Seite bereits den Mediencampus.
Eine weitere, detaillierte Anfahrtsbeschreibung (google maps) finden Sie hier.
Unseren Besuchern und Gästen stehen nach vorheriger Absprache in der Tiefgarage des Mediencampus 12 Tiefgaragenparkplätze zur Verfügung.
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Die Leipzig School of Media ist eine Tochtergesellschaft der Medienstiftung der Sparkasse Leipzig. Sie wurde 2008 als gemeinnützige Weiterbildungseinrichtung in direkter Nachfolge des Masterprogramms Medien Leipzig gegründet.
Mit ihren berufsbegleitenden Masterstudiengängen und Weiterbildungsangeboten richtet sich die Leipzig School of Media (LSoM) an berufstätige Arbeitnehmer sowie an die Medienbranche, an werbungtreibende Unternehmen, an NGOs und an öffentliche Einrichtungen, die ihre Mitarbeiter berufsbegleitend crossmedial weiterbilden lassen wollen.
Dabei kann gewählt werden zwischen einer mehrjährigen berufsbegleitenden Weiterbildung in Form der vier Masterstudiengänge, die mit dem international anerkannten Hochschulabschluss des Masters abschließen, und einer punktuellen Fortbildung in Form von Kursen und Schulungen, deren Abschluss durch ein Zertifikat bestätigt wird. Die berufsbegleitende Weiterbildung auf dem Mediencampus wird durch ein crossmediales E-Learning-Angebot ergänzt.
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Der Sitz der Medienstiftung der Sparkasse Leipzig ist die „Villa Ida“ in der Gohliser Menckestraße. Die von einem Garten umgebene Villa hatte sich 1883 der Buchdruckereibesitzer Otto Fischer im historistischen Stil bauen lassen. Heute steht sie frei inmitten der architektonisch vielfältigen und an kulturgeschichtlichen Höhepunkten reichen Umgebung des Leipziger Stadtteils, übrigens unweit des Hauses, in dem Friedrich Schiller vor mehr als 200 Jahren die „Ode an die Freude“ schrieb.
Gohlis, heute ein Stadtteil nahe des Leipziger Zentrums, war noch bis zum Ende des 19.Jahrhunderts ein kleines, beschauliches Dörfchen vor den Toren der Messestadt. Gerade 500 Einwohner fanden in 55 Häusern Platz. Doch das Wuchern der Stadt im Gefolge der Industriellen Revolution machte auch vor Gohlis und den prachtvollen Villen der reichen Leipziger Bürger nicht halt; 1890 wurde der Vorort eingemeindet.
Schon 1996 wurde die Sanierung des durch einen Stilmix gekennzeichneten Gebäudes mit dem „Hieronymus-Lotter-Preis für Denkmalpflege“ gewürdigt. Merkmale der italienischen Hochrenaissance, spätklassizistische Elemente, aber auch traditionell alpenländische Architekturzitate sind hier zu finden. Dr. Wolfgang Hoquél, Referatsleiter Denkmalschutz am Regierungspräsidium Leipzig, findet bei seinem Gang durch die Villa aber auch „für Leipzig typische“ Elemente.
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Sie haben Fragen rund um den »Mediencampus«?
Wir helfen Ihnen gern!
Mediencampus Villa Ida
Campusmanagement
Cathrin Neufeldt
Tel.: +49 341 – 56296 704
Fax: +49 341 – 56296 790
info(at)mediencampus-villa-ida.de
Anschrift
Mediencampus Villa Ida
Poetenweg 28
04155 Leipzig
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